
Karlsruhe, Germany
Rudolf Krause (1964 in Karlsruhe) ist ein deutscher Schauspieler. Rudolf Krause wurde 1964 in Karlsruhe geboren und lebte dort bis er acht Jahre alt war. Dann siedelte die Familie nach Hannover über. Durch seinen Musiklehrer kam ein Kontakt zur Statisterie des Opernhauses Hannover zustande. In kleinen Rollen sammelte er erste Erfahrungen auf der Bühne und war an vielen Musiktheater-Inszenierungen beteiligt u.a. mit den Regisseuren Herbert Wernicke und Intendant Hans-Peter Lehmann. Er entschloss sich für eine Schauspielausbildung, die er an der Hochschule der Künste Berlin erhielt. Danach war er für ein Jahr an der Schaubühne am Lehniner Platz engagiert und anschließend an der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven. Danach arbeitete er frei - in Berlin, in Wien und Zürich, in Schauspiel-, Tanz- und Musiktheaterproduktionen, u.a. am Maxim-Gorki-Theater, dem Berliner Ensemble, der Neuköllner Oper, dem Fasson Theater Zürich - und immer öfter auch in Fernsehproduktionen. Sechs Jahre lang machte er Improvisationstheater und trat im Chamäleon-Varieté in Berlin und als Gast des Impro-Theater-Ensembles Die Gorillas auf. Seitdem unterrichtet er unterschiedliche Formen der Improvisation sowie Rollen- und Szenenarbeit als Dozent am Michael Tschechow Studio Berlin. Er ist Mitglied des Freyer Ensembles, des Malers, Regisseurs und Bühnenbildners Achim Freyer und arbeitete mit ihm in Inszenierungen an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden und zuletzt 2013 am Musiktheater Linzin 'Cage Stage', einem Projekt mit Werken - und nach Ideen - von John Gage, zusammen mit Musikern desBrucknerorchesters Linz und dem Dirigenten Dennis Russell Davies. Rudolf Krause wurde für seine Rolle als Hauptkommissar André Langner im Pilotfilm Verdecktes Spiel der Krimi-ReiheUnter Verdacht 2002 für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Bester Schauspieler in einer Nebenrolle nominiert und 2003 zusammen mit Drehbuchautor Alexander Adolph, Regisseur Friedemann Fromm und den SchauspielernSenta Berger und Gerd Anthoff mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

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